Webseite Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung

Das Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung erforscht das grundlegende strukturelle und tribologische Verhalten von Ma­schinenelementen und bildet dieses in experimentell validierten Modell­beschreibungen ab. Diese Modell­beschreibungen werden genutzt, um das Funktions-, Verlust- und Geräuschverhalten gesamthafter technischer Systeme mit Fokus auf die Antriebstechnik zu analysieren und zu gestalten. Die entwickelten Modelle dienen zudem der Erfor­schung und Ent­wicklung von Me­thoden des Model Based Systems Engineering als zentrales Element künftiger, indu­striel­ler Produktentstehungsprozesse.

Ein Fokus liegt auf der Schwingungsanalyse von Antriebsstrangkomponenten bis hin zum gesamten Antriebssystem. In zahlreichen Forschungsprojekten wurden in den letzten Jahrzehnten die numerischen und messtechnischen Werkzeuge zur Schwingungsanalyse weiterentwickelt. Sie unterstützen heute bei der dynamischen Auslegung sowie der Analyse des NVH (Noise, Vibration, Harshness) -Verhaltens unterschiedlichster Applikationen im Automobil-, Bahn-und Off-Highway-Bereich.

Die zielgerichtete Identifikation von strukturdynamischen Optimierungsmaßnahmen im Entwicklungsprozess setzt die Kenntnis relevanter Transferpfade von der Anregungsquelle zum Zielpunkt voraus. Dafür haben sich die Methoden der Transferpfad-Analyse (TPA) im Stand der Technik etabliert. Dabei wird ausgehend von Kräften bspw. in Lagerstellen und dem Übertragungsverhalten der Struktur der kritische Anregungsmechanismus identifiziert. Da die Kräfte jedoch in experimentellen Anwendungen nicht direkt gemessen werden können, müssen sie auf Basis von Beschleunigungsmessungen berechnet werden. Dabei bleiben rotatorische Anregungen bisher unberücksichtigt. Das Ziel dieser Arbeit besteht daher in der Erweiterung der bisherigen TPA-Methoden um die Berücksichtigung rotatorischer Freiheitsgrade.

Aufgaben:

  • Einarbeitung in die Transferpfadanalyse(TPA)
  • Implementierung der Kraftberechnung nach dem Stand der Technik in MATLAB
  • Erweiterung der Methode um die Berücksichtigung rotatorischer Freiheitsgrade
  • Verifizierung der entwickelten Methode

Voraussetzung:

  • Eigenständige, zuverlässige Arbeitsweise
  • Interesse an Strukturdynamik
  • Vorkenntnisse in MATLAB von Vorteil, jedoch nicht zwingend erforderlich

Wir bieten:

  • Zügige Bearbeitungsmöglichkeit
  • Intensive Betreuung
  • Sofortiger Beginn oder nach Absprache
  • Erlernen praxisrelevanter Methoden der Strukturdynamik
  • Je nach Art der Arbeit (BA / MA) kann der Arbeitsschwerpunkt individuell angepasst werden
  • Homeoffice-fähige Arbeit (VPN möglich)

Auf deine aussagekräftige Bewerbung per E-Mail freut sich:

Stefan Wischmann, M. Sc. RWTH
Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung

Schinkelstraße 10, 52062 Aachen
stefan.wischmann@imse.rwth-aachen.de

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